20.02.2012Der Hallen-Schweizermeister-Titel als Trainingsbestätigung!
Am vergangenen Wochenende hat der Sprinter aus Zürich eindrücklich gezeigt zu was er fähig ist. Die Krönung seines Hallentrainings war wie angestrebt der Sieg über 60m und somit sein erster Triumph über diese Distanz in einem Schweizer Meisterschafts Finallauf in der Halle. Hervorragend ist man versucht zu sagen.
Video vom Finallauf: Ready, set, baaaammm!

Doch Schenkel will mehr!
Sein Wintertraining wird nach dieser Hallensaison noch einmal richtig verschärft. "Es gibt viel zu tun", das waren seine Worte im Interview gegenüber Swiss Athletics, gleich nach seinem Sieglauf in St. Gallen (Interview). Amaru deutete dabei besonders seine Beschleunigungsphase an. Obschon er besonders im Kraftbereich enorm zugelegt hat, sieht er zusammen mit seinem Coach Laurent Meuwly noch genügend Potential auf den ersten Metern. Die brutale Kraft die in den beiden Sprintschenkeln lauert, will erst einmal gebändigt sein. Wenn ein Athlet mit über 200kg auf den Schultern tiefe Kniebeugen zustande bringt im Folterkeller, dann hat selbst der zweifelndste Laie eine winzige Ahnung davon, welche Kräfte auf die Nagelschuhe wirken, wenn der Sprintlöwe in die Gänge kommt.
So heisst es für den hungrigen Sprinter aus dem Limmattal feilen, feilen und nochmals feilen. Insbesondere im Rumpfkraftbereich kann gerade ein Schnellläufer nie genug trainieren. Denn die Bauchmuskulatur ist das Bindeglied zwischen Oberkörper und Laufstelzen. Nur wenn diese "Brücke" stabil genug gebaut ist, kann sich die volle Kraft entfalten und ganz tiefe Sprintzeiten werden möglich.
Ja und ganz tiefe Sprintzeiten sind im Hinblick auf die anstehende Olympia Saison 2012 das grosse Ziel für Schenkel. Seit letztem Sommer ist der CH-Rekord über 100m in greifbare Nähe gerutscht und nicht nur Amaru weiss, dass dieser Rekord längst überfällig geworden ist.
Damit diesem erhöhten Erwartungsdruck standgehalten werden kann, wird sich Amaru verstärkt dem alg. Training widmen. Den nur wenn Körper und Geist 100% ready sind, kann unser Schenk'ster durchstarten.
In diesem Sinne: London here we come!!










Die amerikanische Krafttraining-Kultur hat ihm gut getan. Das Eisen wurde kräftig angefasst und die Hantelscheiben mussten sich an der Stange festhalten, soviele packte unser Sprintgott an die beiden Enden.



