Amaru bringt nicht nur Most-Indien zum Kochen

Am kommenden Freitag und Samstag zittert die gesamte Schweizer Sprint Elite vor Nervosität. In Frauenfeld finden die Schweizer Leichtathletik Meisterschaften 2014 statt und es knistert förmlich in der Luft vor lauter Hochspannung.

Wo vor ein paar Tagen noch die HipHop Szene den Frauenfelder Openair Boden zum bebnen brachte, wird ab Freitag der national kräftigste Tartan-Trommler seinen zweibeinigen V8-Motor starten - und unser Amaru ist ready, er ist &/*%!-ready. Sein Motor ist so gut eingestellt, er läuft nicht mit Benzin - er produziert Benzin! Und wo immer diese Energie-Bestie gestartet wird, wird es glühend heiss. So heiss, dass die Lüftungs-Technik Unternehmen in Frauenfeld und Umgebung bereits zusätzliche Kühl-Elemente in ihre Lager aufgenommen haben, um der zu erwartenden, steigenden Nachfrage gerecht zu werden.

Diese Besorgnis der Lüftungs-Techniker ob der unglaublichen Energie unserer Sprint-Rakete ist nicht unbegründet. Unlängst wurde bekanntlich das Zürcher Letzigrund Stadion weiträumig abgesperrt und ein Sonder-Einsatz-Kommando durchsuchte den Kraftraum im Innern des Stadions. Gemäss Zeugen-Angaben wurde ein wildgewordenes Tier gesichtet, welches, begleitet von ohrenbetäubendem Lärm, Hantelstangen verbogen, Gewichts-Scheiben zerdrückt und den Beton-Boden aufgerissen haben sollte.

Die Suche des Sonder-Einsatz-Kommandos verlief allerdings ergebnislos. Der Medien-Sprecher Darco Moresi meinte nüchtern: "Der Einsatz war augenöffnend. Unsere Elite muss dringend über die Bücher bezüglich ihres aktuellen Fitness-Zustands. Angeblich haben Sie einen wildgewordenen Athleten aufgefunden, welcher Kraft-Übungen mit Gewichten vollführte, von denen besagte Elite nur träumen kann." Eine Task Force sei bereits gebildet unter seiner Leitung. "Däne Burschta gäbend mar etz scho Tee, ab under d Isa-Stangä", meinte der Mediensprecher etwas angespannt.

Ja, Amaru ist bombastisch drauf. Die Trainingswerte sind äusserst vielversprechend und stimmen nicht nur Amaru unwahrscheinlich optimistisch auf die kommenden, wichtigsten Wettkämpfe seiner schon sehr erfolgreichen Karriere. Er setzt alles auf eine Karte und hat gleichzeitig 27 Asse im Ärmel, hinter dem Ohr und zwischen den kleinen Zehen.  

Die Zeiten des Kuschel-Rocks sind definitiv vorbei und der Jahrhundert-Sturm Lothar war eine laue Brise im Gegensatz zur Energie, welche sich in Amarus Körper aufgebaut hat über die letzten Monate und Jahre im Hinblick auf die anstehnde Europa Meisterschaft in Zürich.

2011 stellte er in 10.19sec seine persönliche Bestzeit auf über 100m. In 2013 siegte er in einem bestechenden Lauf in 10.33 sec über 100m an der Schweizer Meisterschaft - holte verdienstes Gold. Eine Steigerung seiner Leistung ist sein erklärtes Ziel für das anstehende Wochenende und er wird das Siegerpodest kompromisslos durchbrechen. Niemand kann ihn davon abhalten, kein rot-blaues Sonder-Einsatz-Kommando aus Basel und auch kein würfel-förmiges Croissant.

Amaru ist fokussiert und hat sich in den letzten Wochen bewusst abgeschottet - aber nicht aus Angst oder Sorge. Nein,  seine Ziele sind zu wichtig und nur ein totaler Fokus genügt seinen hohen Ansprüchen. 

Gleiches gilt über 200m. Da befindet er sich auf Plan und der Bleistift, für die Check-Box auf seiner Check-Liste "Mein Weg zur EM 2014" ist gespitzt, so spitz, dass sich Luftschlösser schon gar nicht in dessen Nähe trauen, aus Angst in den Allerwertesten gestochen zu werden. 

Wer Amaru „live“ vor Ort in Frauenfeld anfeuern möchte – just do it!

Hier sind die Links zur Meisterschaft:

Anfahrt:
http://sm.lcfrauenfeld.ch/index.php?id=22

Zeitplan:
http://sm.lcfrauenfeld.ch/index.php?id=14

Einsatz Amaru am Freitag über 100m: 
Vorlauf: 16.15 Uhr
Halbfinal: 18.35 Uhr
Final: 21.15 Uhr

Einsatz Amaru am Samstag über 200m:
Halbfinal: 17.05 Uhr
Final:  20.55 Uhr

„Live“ Stream (Start Freitag und Samstag: 15.45 Uhr)
http://www.swiss-starters.ch/Web-TV

 

Die Berichte während der SM werden  auf Facebook aktualisiert. Ein grosses Review gibt es dann am Sonntag zum Nachlesen.

Go Schenkel Go!

 

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